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Jahresrückblick
Jahresrückblick

Adventkranz

Die Weihnachtszeit – eine besinnliche Zeit. Dem schlossen uns auch wir an und stellten unser Adventwanderung unter das Motto"Der Adventkranz":

Adventwanderung

Adventwanderung

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Mein Licht leuchtet aber die Menschen wollen mich nicht."
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die 2. Kerze flackerte und sagte: "Ich heiße Glauben aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brennen."
Ein Luftzug wehte durch den Raum und die Kerze war aus.
Leise und sehr, sehr traurig meldete sich nun die 3. Kerze zu Wort: "Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich zur Seite. Sie sehen nur sich selbst."
Und mit einem letzten Aufflackern erlischt auch dieses Licht. Da kam ein Kind in den Raum. Es schaute die Kerze an und sagte zu den Kerzen: "Aber, aber ihr sollt dich brennen und nicht aus sein!" Und fast fing es an zu weinen.
Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort: "So lange ich noch brenne, können wir auch die anderen Kerzen anzünden. Ich heiße Hoffnung."

Zu dieser Geschichte haben unsere Kinder und Jugendliche 4 Stationen vorbereitet, um die Geschichte schauspielerisch zu unterstützen.

Führerklausur Das 2. Semester eröffnete wir mit einer Führerklausur, bei der wir die folgenden Monate und das nächste Pfadijahr, sowie das Sommerlager als Themen hatten. Um auch immer motiviert zu sein, haben wir unsere 2 Animateure mitgenommen, die uns immer wieder mit frischer Energie versorgten. (Siehe Bild)
Zu Fronleichnam nahmen wir dieses Jahr auch wieder aktiv teil. So sorgten unsere GuSp für den Altar und das Kreuz und unsere CaEx für das leibliche Wohl. Fronleichnam

Sommerfest

Sommerfest<leer>

Sommerfest

Das letzte Highlight war dann unser Sommerfest:

Am Nachmittag fand eine öffentliche WiWö-Heimstunde mit Gruppenspielen und einem Stationenlauf statt. Ab 17 Uhr konnte man sich bei selbst gebackenen Kuchen, Torten, Muffins und Kaffee stärken. Ab 19 Uhr gab es Köstlichkeiten nach altem überliefertem Achter-Rezept vom Grill. Um 20:30 begannen dann die Showeinlagen der einzelnen Stufen.
So haben wir alle Besucher eingeladen am "die Schlange versucht sich in ihren eigenen Schwanz zu beißen" Spiel teilzunehmen. Auch Teleshopping wurde dieses Jahr angeboten. In der Sendung versuchten dieGuSp diverse Artikel an den Mann / an die Frau zu bringen: Tarnanzüge für Chamäleons, oder ein Riesenkondom für Schnecken. Auch ein Uboot für Fische wurde zum Verkauf angeboten.
Die WiWö haben keine Kosten und Mühen gescheut, um in den einzelnen Filmarchiven lustige Folgen von „Dingsda“ herauszusuchen. 2 Teams – bestehend aus einem Kind mit ihrem Vater oder Mutter – mussten versuchen die Begriffe zu erraten. Es wurde auch noch das „Brezel von der Schnur aus 1,50 m Höhe Essen“ angeboten. Weiters mussten die Teams durch den „Lianenwald mit den farbigen Händen“ laufen und versuchen, so wenig wie möglich bekleckst zu werden.
Die CaEx boten dieses Jahr einen Wettbewerb an: „KoAmSoFüA“ – Kochen am Sommerlager für Anfänger. 2 Teams versuchten innerhalb von 10 Minuten mit vorbereiteten Utensilien (Gaskocher, Messer, Brett, ...) Speisen zuzubereiten. Die Jury beobachtet den ganzen Verlauf. Nach Ablauf der Zeit wurden die Speisen der Jury präsentiert. Zubereitet wurde zum Beispiel eine Obstplatte, eine Suppe, ein Omelett, belegte Brötchen, etc.
Nach der Bewertung wurden die Speisen dem Publikum serviert.

Nachdem es nun endgültig dunkel geworden ist, konnten wir uns auf die Suche der wahren Geschichte des „Todes“ machen. So haben die RaRo mittels Schattentheater die Geschichte des Todes dargestellt. Und was kam dabei heraus? Der Mörder ist immer der Gärtner.

 

Abgeschlossen haben wir dieses Pfadijahr mit unserem Gruppen-Sommerlager Excalibur in Baden bei Wien.
So haben unsere GuSp und CaEx am Samstag und Sonntag sich ausgegeben, ihren Lagerplatz aufzubauen und sich mit Lagerbauten selbst zu übertreffen.
Den Montag verbrachten alle Stufen in Wien. Ein gemeinsamer ORF-Besuch stand genauso am Programm, wie der Besuch des IMAX-Kinos oder des Hauses der Musik.
Gemeinsame Geländespiele und Programm haben das Lager abgerundet. So haben die WiWö in einem abenteuerlichen Sondereinsatz herausgefunden, wer Mr. Lodach umgebracht hat und warum unsere CaEx Kekse heißen. Die GuSp und CaEx haben versucht sich gegenseitig bei Wimpelstehlen, Schmuggeln und Räuber und Gendarm auszutrixen.
Am letzten Tag mussten unsere Kinder und Jugendlichen bei den ersten Achter-Ritterspielen in Baden ihren Mut und ihr Können unter Beweis stellen: Z.B. beim Lanzenstechen mussten sie zuvor das wilde Pferd zähmen, um danach dann 3 Ringe mit der Lanze vom Baum herunterzustechen. Um sich ihren Durst zu löschen, mussten sie die Drinkfertigkeit als alte Ritter unter Beweis stellen. Selbstverständlich erlernten sie auch einen mittelalterlichen Tanz.
Am Abend hat dann noch das obligatorische Ritteressen stattgefunden.
So ging das Sommerlager 2005 unter einem schönen Sternenhimmel dem Ende zu.
 

Sommerlager

Sommerlager

SommerlagerSommerlager

Auch unsere Stufen haben im vergangenen Pfadijahr einiges erlebt:


WiWö:

Das Pfadijahr startete mit einem Besuch von B.P. (Baden Powell), dem Gründer der Pfadfinder, in der ersten Heimstunde. Er erzählte uns die Geschichte der Pfadfinder, was es früher hieß Pfadfinder zu sein und von den ersten Pfadfinderlagern. Natürlich mussten auch wir unsere pfadfinderischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Stolz präsentierten wir ihm unsere Kenntnisse in Bodenzeichen legen, Knoten und Bünde und unserem Pfadfinderwissen! So konnte sich B.P. mit gutem Gewissen von uns verabschieden.
Eine Heimstunde verbrachten wir im Aignerpark. Dort gab es verschiedenste Aufgaben zu erledigen. Wir bastelten ein Pflanzentagebuch, wir lernten viele Tierspuren voneinander zu unterscheiden, wir spielten ein Pflanzenmemoire und die schwierigste Aufgabe war es, einen Schatz, der im Wald versteck war und von einem Waldmenschen bewacht wurde, zu ergattern!
Unser Weihnachtsfilm hieß dieses Jahr: „Villa Henriette“, von Christina Nöstlinger! Im „Das Kino“ verzauberte uns dieser Kinderfilm in der Welt eines kleinen Mädchens, welches in einem ziemlich eigenwilligen Haus lebte.
Natürlich haben auch wir den Fasching nicht vergessen und deshalb feierten wir eine große Faschingsparty. Selbstverständlich mussten sich alle verkleiden und neben einem Kostümwettbewerb erlebten wir auch noch Spiele wie: Reise nach Jerusalem, Sesseltänze und Schokoladenwettessen! Auch die Faschingskrapfen haben nicht gefehlt.
In einer „Körperheimstunde“ gingen wir auf die Reise in die komplexe Welt des menschlichen Körpers. Wir erfuhren ganz genau wo sich welches Körperteil und welches Organ im Körper befindet und welche Funktionen diese haben. Außerdem gestalteten wir ein Plakat, in welchem wir festlegten, was alles unserem Körper gut tut und was er nicht so gerne mag.
Als krönenden Abschluss dieses Pfadfinderjahres besuchten wir das Salzbergwerk am Dürnberg.
Dort erlebten wir ein Abenteuer in den Stollen der Salzwelten. Gemeinsam mit Salty Joe mussten wir den Salzdrachen besiegen, die zweite Hälfte der Zaubermünze finden und den legendären Schatz des Erzbischofs bergen.
Das war ein kurzer Einblick in ein ereignisreiches Pfadfinderjahr der Wichtel und Wölflinge der Pfadfindergruppe Parsch.

GuSp:

Unsere GuSp erlebten dieses Jahr wieder ein spannendes Landesunternehmen. Aber lest selbst: „... Nachdem wir uns eingerichtet hatten und die Empfangsrede hinter uns gebracht hatten, gab es endlich Essen. Anfangs schien alles okay zu sein, bis wir erfuhren, dass wir nur 1 Mal nachholen durften. Selbst bei diesem einen Mal bekam man nur eine kleine Ration. Danach erfuhren wir das Abendprogramm, welches nach einer kurzen Pause starten sollte.
Das Abendprogramm dauerte bis tief in die Nacht, was aber durch die zahlreichen kreativen Ideen der vorbereitenden Führerinnen und Führer dennoch zu kurz erschien. ...“


CaEx:

Die CaEx hatten in diesem Pfadijahr Außergewöhnliches zu bestehen. So mussten sie an 2 Wochenendlager ihre Fähigkeiten in Lagerbauten, Kochen, Anschleichen, Tarnen und Täuschen, Ausdauer, Wetterfestigkeit, Improvisation, Planung, ... unter Beweis stellen.
Auch in den Heimstunden war für Abwechslung gesorgt: So konnten unsere Caravelles die „einmal etwas andere Heimstunde“ erleben. Hat sich schon mal jemand gefragt, wie es ist, mit einem Polizisten in der Rathauswachstube einen Wiener Walzer zu tanzen? Oder ein Flipp-Flopp-Wettrennen mit einer Touristengruppe durch die Stadt bei Regen zu veranstalten?
Nein? Wir können nur sagen, es ist verdammt lustig.

Weiters haben sich unsere CaEx in Planungen von Heimstunden und Geländespielen selbst wieder mal übertroffen. Keksdo wurde geboren. So mussten unsere WiWö am Sommerlager herausfinden wo und von wem Mr. Lodach mit was umgebracht wurde.

Und das ganze Jahr stand dieses mal unter dem Motto Trax4CaEx.

 

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