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Jahresrückblick
Jehresrückblick

 

In den 295 Tagen  – eigentlich waren es nur 262 Tage, da wir in den Schulferien ebenfalls pausieren – des letzten Pfadijahres haben wir unseren Kindern und Jugendlichen, sowie deren Eltern, Freunden, Bekannten und Verwandten ein umfangreiches Programm geboten.

Eröffnungswanderung

Begonnen haben wir mit unserer Eröffnungswanderung. Dieses mal ging es auf die Erentrudisalm. Nach einem kleinen Rundgang ging der gemütliche Teil los. So hatten wir Zeit bei strahlendem Sonnenschein das neue Pfadijahr gemeinsam mit unseren KiJu und Eltern einzuläuten.

Eröffnungswanderung

Ein weiterer Fixpunkt in unserer Gruppe ist die Adventwanderung.
Bei dieser Wanderung haben wir gesehen, wie sich eine Kerze und ein Pfadfinder begegneten. Die Kerze war ein bisschen grantig und hat beschlossen, nicht mehr zu leuchten. Der Pfadfinder fand das furchtbar, denn was wäre das für ein Leben auf der Welt: Ohne Licht, ohne Wärme, ohne geheizte Wohnungen, ohne warmes Essen… Der Kerze war das aber egal.
Sie hatte genug vom Leuchten, vom sinnlosen Photonen Aussenden und von unnützer Energieverschwendung.
Der Pfadfinder hat die Kerze aber doch noch überreden können gemeinsam einen kleinen Spaziergang durch die Welt zu machen. Auf ihrer Reise kamen sie zu mehreren Stationen, bei denen Menschen unter dem Mangel an Licht, Wärme, etc. leideten. Diese Stationen wurden von unseren Stufen vorbereitet. Nach jeder Station sagt der Pfadfinder so was wie „Na, hast du das gesehen? Willst du nicht doch wieder leuchten???“ Doch die Kerze verneine jeweils. Erst nach der letzten Station war die Kerze bekehrt und entzündete sich wieder.
Gemeinsam gingen wir mit der Kerze und dem Pfadfinder an einen netten Ort, an dem Heinzelmännchen schon Glühwein und Kinderpunsch für uns vorbereitet haben. Was für ein Weihnachtswunder!

Adventwanderung

Adventwanderung

Glühweinstand

Glühweinstand

Da wir gerade bei Glühwein sind. Auch dieses Jahr hat unser Aufsichtsrat gemeinsam mit eifrigen anderen Händen den Glühweinstand am Alten Markt organisiert. Mittlerweile eine Tradition! Das geheime „Achter Rezept“ wurde wieder für 7 Tage aus dem Safe geholt, um unsere Gäste zu verwöhnen. Dazu reichten wir Frankfurter und Brote.





So verstrich die Zeit bis zum Frühling.

Ein Fixpunkt – wie in jedem Jahr – ist Fronleichnam. Auch heuer haben sich unsere GuSp um den Altar und das Kreuz gekümmert und unsere CaEx haben für das leibliche Wohl gesorgt.

Fronleichnam

Sommerfest

Sommerfest<leer>

Der Höhepunkt war allerdings wieder unser Sommerfest, bei dem alle LeiterInnen, Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern und Geschwistern, Freunden und Bekannten das letzt Pfadijahr gemütlich ausklingen lassen konnten.

  • Für abwechslungsreiches Programm haben unsere WiWö-LeiterInnen am Nachmittag gesorgt.
  • Um das leibliche Wohl kümmerte sich unser Aufsichtsrat.
  • Danke auch an unsere Materialverantwortlichen, die uns das brachten, was wir auch benötigten.
  • Das Abendprogramm gestalteten unsere Stufen.
  • Für Verwirrung sorgten nur unsere Gruppenleiter beim „Gordischen Knoten“.
  • Auch Verleihungen hat es dieses Jahr wieder gegeben. So möchten wir im Namen der Gruppe Christoph und Hannes zum erfolgreich abgeschlossenen Woodbadgekurs gratulieren.

Sommerfest

Sommerfest<leer>

Sommerfest     Sommerfest     Sommerfest

Sommerfest     Sommerfest

Absoluter Abschluss für ein Pfadijahr – bevor alle in die Sommerpause gehen – ist selbstverständlich das Sommerlager.
Dieses Jahr waren unsere Lagerplätze in alle Richtungen zerstreut. Die WiWö und GuSp waren gemeinsam auf der Flatnitz. Die CaEx zogen es vor in den sonnigen Süden nach Kroatien zu fahren. Und unsere RaRo flogen in den Norden nach Irland.

Auch unsere Stufen haben im vergangenen Pfadijahr einiges erlebt:


WiWö:

Das Pfadfinderjahr der Wichtel und Wölflinge in Parsch begann mit einer Eröffnungswanderung der gesamten Gruppe auf der Ehrentrudisalm. Bei einem kleinen Rundwanderweg mit anschließendem gemütlichem Beisammensein starteten wir gemeinsam in den Herbst.

Ein nächstes Highlight erlebten wir schon bald darauf.  Wir besuchten die Salzburger Spieletage im Petersbrunnhof. Dort lernten wir das Spiel des Jahres kennen, wir nahmen an einem Turnier teil und konnten uns die neuesten Spiele von fachkundigen Helfern erklären lassen.

Auch Pfadfinder lassen die Weihnachtszeit nicht aus, und schon gar nicht die WiWös. Also war es nicht verwunderlich dass aus dem Parscher Pfadfinderheim an einem Dezember-Freitagnachmittag verdächte Lebkuchengerüche stiegen. Ungefähr 20 Wichtel und Wölflinge waren dabei, Sternchen und Bäumchen auszustechen,  heiße frische Lebkuchen zu verzieren und natürlich auch zu naschen. Danach gab es, wie in fast jeder Heimstunde, aber diesmal geplant, noch eine actionreiche Schneeballschlacht, bei der viele Bälle aber keine Köpfe rollten.

Nun waren schon einige Monate seit dem Sommerlager vergangen und somit wurde es Zeit wieder einmal wegzufahren. Die Wichtel und Wölflinge verbrachten dieses Winterlager gemeinsam mit den GuSp auf der Spechtenschmiede bei Kuchl. Dort wurden sie in einen komplizierten Fall des Herrn Kommissar Schulze verwickelt. Die jungen Pfadfinder spielten bei der Aufklärung eines Raubüberfalls eine wichtige Rolle. Um aber in die Rolle der Assistenten des Kommissars schlüpfen zu können, mussten sie sich zuerst einer schwierigen Polizeiausbildung unterziehen. Nach zwei Tage langer Ermittlung sowie Verfolgungsjagden im finsteren Wald, wurde   der Täter gefasst und die Wichtel und Wölflinge bekamen ein polizeiliches Zertifikat verliehen.

Die Parscher WiWös sind aber nicht nur im  kriminalistischem Gebiet, sondern auch in lebensretterischer Hinsicht ganz schön auf Zack. Eine April Heimstunde stand unter dem Motto: „Erste Hilfe“. Nach dieser Einheit sind Fälle wie Nasenbluten, Verbrennungen oder Vergiftungen sowie Dreiecksverbände kein Problem mehr für die WiWös.

Ostern! Was machen gewöhnliche Leute zu Ostern? Ostereier suchen natürlich! Was machen Pfadfinder zu Ostern? Auch Ostereier suchen natürlich. Da aber Pfadfinder ganz besonders gut im Spurensuchen, Geheimschriftenlesen und Rätsel entschlüsseln sind,  waren diese Ostereier nicht einfach nur so versteckt. Durch Zufall waren sie also nicht so leicht  zu finden…

Es war Anfang Februar. Als wir uns an diesem Freitag trafen dachte keiner dass eine ganz besondere Heimstunde auf uns zukommt. Wir erhielten an dem besagten Tag nämlich einen Brief; und dieser Brief war nicht von irgendjemandem. Der Brief war an uns gerichtet und der Absender war niemand geringerer als B.P. Baden Powel, ihr wisst schon, der Gründer der Pfadfinder. Natürlich haben waren wir da ganz schön überrascht und verwundert, dass dieser berühmte Herr ausgerechnet uns kontaktiert. Die Nachricht war natürlich, wie es sich für einen so großen Pfadfinder gehört, eine Geheimschrift. Die Keilschrift wurde von den Wichtel und Wölflinge im nu übersetzt. B.P. wollte uns mit diesem Brief mitteilen, dass er sich überlegt habe, seinen nächsten Geburtstag, mit uns zu feiern. Der Thinkingday, wird jedes Jahr von uns gefeiert aber dass wir das mal mit dem Geburtstagskind persönlich erleben dürfen, dachten wir uns nicht. Ab diesem Zeitpunkt liefen die Vorbereitungen natürlich heiß. Am 22.Februar 2006 war es dann so weit. Baden Powel landete mit seiner Zeitmaschine und feierte mit uns seinen Geburtstag.

Warum ist man eigentlich Pfadfinder? Um nette Freunde Kennen zu lernen? Ja. Um nach den acht Schwerpunkten zu leben? Auch ja. Um Geheimschriften, Knoten und Bünde zu lernen? Ja. Um Action, Spiel, Spaß, Spannung, Natur und Abenteuer zu erleben. Ja, Ja, Ja.
Aber was ist der eigentliche Grund?
Keine Ahnung?
Na worauf wartet ein jeder Pfadfinder das ganze Jahr?
Richtig!
Auf das SOMMERLAGER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und nicht anders ging es den Parscher Wichtel und Wölflingen. Am 08.07.2006 war es so weit. Eine Woche in der Natur, mit Freunden, mit Sonne, mit  Spielen, mit Abenteuer, ohne Eltern aber auch ohne Strom und Wasser stand uns allen bevor! Wir verbrachten diese Woche gemeinsam mit den GuSp, auf der Flatnitz, einer Hütte in Kärnten. Auf einem Holzofen zu kochen, ohne elektrischen Licht auszukommen und ohne Wasserleitung nicht zu verdursten, dürfte nach diesen acht Tagen für niemanden der dabei war, mehr ein Problem sein. Abgesehen von diesen alltäglich und dort auf einmal mit sehr viel Aufwand verbundenen Dingen erlebten wir auf der abenteuerlichen Hütte, die übrigens auf 2600 Höhenmetern lag, noch so einiges mehr. Zum Beispiel besuchte uns gleich am ersten Tag eine Fee aus dem Märchenland. Und ratet mal…!?  Ja richtig, diese Fee bat uns um Hilfe. Es gab da nämlich ein Märchenbuch. Nur leider fehlten in diesem Märchenbuch die Märchen. Und mal ehrlich,  was bitte, soll man mit einem Märchenbuch ohne Märchen anfangen? Wir konnten natürlich nicht verantworten dass die Märchen für immer aus dem Buch und somit mit der Zeit auch aus den Erinnerungen der Menschen verschwinden. So sind die Wichtel und Wölflinge jeden Tag ins Märchenland gereist und lernten Figuren wie, das Schneewittchen, das Rotkäppchen, den Froschkönig…kennen, welche dabei halfen das Märchenbuch wieder zu vervollständigen.
Wenn wir gerade nicht im Märchenland herumirrten erlebten wir die Dinge,  die Pfadfinder so erleben. Wir stiegen auf einen Berg und verirrten uns dabei, wir sangen am Lagerfeuer und erschreckten dabei die Kühe….Wir hatten sehr viel Spaß und die acht Tage waren wie immer viel zu schnell vorbei! 

Das war nur ein kleiner Einblick in das Pfadfinderjahr der Wichtel und Wölflinge der Pfadfindergruppe S8 Parsch.

THE END

GuSp:

Sola WiWö und GuSp

Sola WiWö und GuSp

Sola WiWö und GuSp

Sola WiWö und GuSp

Sola WiWö und GuSp

Sola WiWö und GuSp

Logbuch – SoLa 2006 – 08.-15.07.2006 – Flattnitz

Samstag, 08.07.2006:
Um 09.30 Uhr trafen wir uns vor der Parscher Kirche. Der Bus brachte uns nach Kärnten. In Flattnitz blieb er stehen. Von dort aus mussten wir 1,5 Stunden auf die Wintertalerhütte gehen. Natürlich wurde den GuSp der große Rucksack nicht mit dem Auto auf die Alm gefahren. Völlig fertig und durchnässt (vom Schweiß) kamen wir oben an.

Nach einer Stunde Materialtragen zum Zeltplatz auf der Alm begannen wir mit dem Aufbau der Zelte. Essen gab es verspätet, weil das Feuer komischerweise zu groß zum Grillen war. Danach fuhr Magda ins Krankenhaus, weil sie sich die Hand abgehackt hatte (Scherz, es war nur ein kleiner Schnitt). Die anderen GuSp sangen in der Zwischenzeit am Lagerfeuer und Alex begleitete sie auf der Gitarre (er sang nicht sehr gut, darum gingen wir schlafen). Gute Nacht.

PS.: Magda hatte Glück und war nicht dabei, als Alex sang. Sie kam erst später wieder zurück.
PPS.: Magda hatte auch das Glück, dass sie das Krankenhausklo, das angeblich sehr schön war, benutzen konnte.
PPPS.: Magda hatte auch das Glück, dass sie on Philipp und Anna ein Eis bekam.
PPPPS.: Ich mache keine PPPPS mehr.
PPPPPS.: Vielleicht doch J - Aber das ist das Ende.
PPPPPPS.: Tut uns leid, Alex!

 Sonntag, 09.07.2006:
Wir mussten schon um 08.00 Uhr aufstehen. Eigentlich wollten wir uns weigern, aber dann gingen wir doch frühstücken. Nach der Flaggenparade gings fröhlich frisch ans Kochstellen bauen. Wir entschieden uns für eine neue Ikea-Einbauküche: „Franz“. Weil sie leider keinen Feuerschutz hatten, mussten wir uns eine eigene bauen. 2 Dreibeine, eine Plane und Gatsch als Feuerschutz. Nach einem erfolgreichen Aufbau kochten wir in der Hütte Reisfleisch. Es begann zu regnen. Während wir noch kochten kam Alice. Sie kam später, weil sie bei der Hochzeit ihres Vaters war. Sie kochte ihr eigenes Essen (Fertig-Nudeln), denn sie ist Vegetarierin. Als wir mit dem Essen fertig waren, bauten wir die Kochstellen fertig. Zum Abendessen gab es Spaghetti. Danach hatten wir mit den WiWö eine Religiöse Einheit. Am Abend machten wir ein Lagerfeuer. Daran wärmten bzw. trockneten wir unsere Schuhe. Nach einiger Zeit kamen leider die nervigen WiWö. Als die dann endlich schlafen gingen, saßen wir auch noch eine Zeit lang am Lagerfeuer. Dann gingen wir ins Bett.

PS.: Dieses Mal gibt es nicht so viele PS.
PPS.: Der Norbert schreibt die normalerweise immer und mir fällt nichts mehr ein.
PPPS.: Einbauküche zu verschenken: 0664/6509065

Montag, 10.07.2006:
In der Früh, als wir aufwachten, überprüften wir uns erst alle, ob wir angemalt worden sind. Keiner wurde angemalt. Dann gingen wir frühstücken. Am Vormittag gingen wir zu einem Bach in der Nähe des Lagerplatzes. Dort war die Jungschar (Norbert hatte den grandiosen Einfall, sie Jungfrauen zu nennen), unsere Feinde! Als sie endlich weg waren, hatten wir unsere Ruhe. Zu Mittag gab es Wurstsalat (Alice bekam Nudeln - die mit ihren Extrawürsten!!!).

Am Nachmittag machten wir ein Spezi, Modellbau. Das war sehr schwer. Dann begann es zu regnen und wir kochten unser Essen. Danach machten wir ein großes Lagerfeuer. Alex begann wieder zu singen und deshalb gingen wir wieder schlafen.

PS.: Ich (Norbert) schreibe wieder das Logbuch, deshalb kommen jetzt wieder PS.
PPS.: Alex begann gar nicht zu singen, wir gingen einfach so schlafen.
PPPS.: Jungfrauen… Hahaha!
PPPPS.: Hallo, wie geht’s?
PPPPPS.: Ich könnte jetzt noch Stunden so weiter machen, hab aber keine Zeit.

Dienstag, 11.07.2006:
Dienstag früh packten wir unsere sieben Sachen. Nach der FlaPa wanderten wir los, wir gingen als erstes auf den Wintertalernocken. Dort aßen wir zu Mittag. Anschließend ging es weiter zum 2. von drei Gipfeln. Wir gingen ganz schön lang am Grat, bis wir zum 3. Gipfel kamen. Vorher hatte Eva immer gemotzt, aber am Ende war sie 10 Minuten früher als alle anderen am Gipfel. Der Ausblick war wunderschön. Man konnte sogar bis zum See, an dem wir uns mit den WiWö treffen wollten, sehen. Zwei Wanderer, die sehr nett waren, machten Fotos von uns. Leider waren Alice und Magda die Akkus ausgegangen. Am Abstieg konnte keiner mehr Eva überholen, weil sie so schnell lief, als wäre der Teufel hinter ihr her. Knapp vorm See konnten wir erkennen, dass sich dort eine Gruppe niedergelassen hatte. Wir begrüßten sie herzlich, weil wir dachten, es wären die WiWö. Aber der Schreck in den nächsten Minuten war groß. Nicht die WiWö, sondern die Jungschargruppe hatte dort eine Rast eingelegt. Wir schworen uns, dass wir unbedingt beichten gehen müssen, sobald wir wieder daheim sind. Danach ging nur Magda im See baden. Weil keine WiWös kamen, gingen wir schon früher als geplant zum Lagerplatz zurück. Am Heimweg trafen wir einen Teil der WiWö, die auch nach Hause gingen. Leider glaubte Alex, dass die WiWö-Führer den Weg kennen und gingen statt einer Abkürzung eine Verlängerung. Wir kamen völlig tot am Lagerplatz an. Dort gab es nach unserem mageren Lunchpaket Wienerschnitzerl mit Petersilienkartoffel. Lecker!

PS.: Jungschar – Jungfrauen… Hahaha!!!
PPS.: Eva meint, sie wäre 15 Minuten vorher am Gipfel angekommen. Falls sie euch das erzählt: Ist nur erfunden!
PPPS.: War kurz angelenkt, sag euch aber nicht warum… Privatangelegenheit!
PPPPS.: Gregor ist gleich am Anfang ausgefallen – Kreislaufprobleme!
PPPPPS.: Norbert und Magda haben sehr viel für die 2. Klasse abgelegt.
PPPPPPS.: Alex begann nicht zu singen, deshalb gingen wir sehr spät schlafen.
PPPPPPPS.: Montag war der einzig regenfreie Tag.
PPPPPPPPS.: Magda ist sehr mutig, der See hatte nur 4 Grad, brrrrrrr.

Mittwoch, 12.07.2006:
Heute durften wir wieder Modellbau machen. Am Anfang haben die meisten noch gemotzt, weil alle gefunden haben, dass es zu schwer ist, den Lagerplatz nachzubauen. Aber nachdem alle angefangen hatten, wurde es leise. Man hörte nur noch die Worte: „Bitte den Kleber!“
5 Kleber waren am Ende nicht mehr zu gebrauchen. Am Nachmittag gab es wieder Regen. Nach der kalten Dusche planten wir ein Nachtgeländespiel für die WiWö.
Nach mehreren guten Ideen hatten wir eine Geschichte zusammengesteckt. Da das Nachtgeländespiel noch heute stattfinden sollte, wurden auch gleich die Rollen verteilt. Dann die große Enttäuschung: Zu viel Regen, das Geländespiel wurde abgesagt. Trotzdem wurde der Abend noch sehr gemütlich. Manche legten bei den Führern ab, andere lasen oder erzählten sich was. Das war ein stressfreier Tag!

Donnerstag, 13.07.2006:
Heute machten wir das zweite Spezi. Magda und Norbert hatten Signalisieren ausgewählt, was sie erst am Nachmittag machen konnten (Philipp war einkaufen). Eva, Sabrina und Alice machten Beschleichen. Sie gingen in den Wald und mussten zuerst kriechen, robben und gleiten. Danach mussten sie sich bei einer Wegkreuzung ein Versteck bauen und aufschreiben, was dort vor sich ging.

 Als sie diese Aufgabe bestanden hatten, mussten sie über ein Seil klettern. Dann mussten sie sich an Alex und Susi anschleichen. Am Nachmittag machten Magda und Norbert ihr Abzeichen. Zuerst lernten sie die Merkwörter zum Morsen auswendig. Dann mussten sie morsen.

Nachdem die GuSp die letzten 2 Tage eher schreibfaul waren, folgt nun von meiner Seite eine kurze Zusammenfassung ebendieser:

Am Freitagvormittag wurde unter größten Anstrengungen die Kochstelle eingerissen und das Zelt der Führer abgebaut. Am Nachmittag ab es dann die allseits beliebte Lagerolympiade und vermutlich gab es sogar ein Team, das diese gewonnen hat. Die Erinnerung daran ist aber leider schon verblasst, so dass eine namentliche Nennung des Siegerteams leider nicht mehr möglich ist. Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit den WiWö am Lagerfeuer. Nach einer Grillerei (mit leckeren Knackern) fanden noch die Verleihungen diverser Spezialabzeichen und einer Zweiten Klasse statt. Zur größten Überraschung Aller bekamen
Alice, Sabrina und Eva auch noch das Versprechen verliehen.
Am Samstag wurde dann auch das Zelt der GuSp abgebaut und der Lagerplatz auf Hochglanz geputzt. Nach einem langen Marsch hinunter ins Tal brachte uns der Bus zurück nach Salzburg.

Der Vollständigkeit halber sei noch folgendes hinzugefügt:
Eine Stunde nach Ankunft in Salzburg trafen sich die WiWö- und GuSp-Führer wieder beim Heim und fuhren im Autokonvoi wieder nach Kärnten zurück. Aber nicht mehr nach Flattnitz, sondern an einen von Anna und Philipp perfekt ausgesuchten genialen Campingplatz am Ossiachersee. Was dort so alles passiert ist, ist eine andere Geschichte und sollte auch nicht unbedingt in sämtlichen Einzelheiten an die Öffentlichkeit gelangen. Nur so viel: Es waren wunderschöne und entspannende Tage und Nächte!!!


CaEx:
CaEx Angefangen hat es wie jedes Jahr. Wir bekamen unsere neuen CaEx. Damit die neuen CaEx sofort wissen, was bei uns so los ist, mussten sie nach einem langen Irrmarsch hoch hinaus.
Selbstverständlich war nach der Anstrengung für Stärkung gesorgt.
CaEx

Im Herbst haben wir uns ganz unserm Tücherl – dem Versprechen – gewidmet. Es ist Tradition, dass die neuen CaEx die Erneuerung Ihres Versprechens  machen. Dazu gehört sich mit den 8 Schwerpunkten, dem Gesetz, den Grundsätzen der PPÖ und mit dem Versprechen zu beschäftigen.
Im Oktober begaben sich die Salzburger CaEx zum Lipplgut. Sie wurden dort zu CSI-Agenten ausgebildet um einen Mord aufklären zu können. CSI-Lipplgut: Ein voller Erfolg. Nach einem anstrengend Ausbildungscamp wurden die 2 Täter von den neuen CSI-Agenten schnell überführt.
Selbstverständlich haben wir uns auch mit Trax4CaEx – unserem „Erprobungssystem“ beschäftigt. So haben wir für die verschiedensten Schwerpunkte spezielle Heimstunden vorbereitet, damit unsere CaEx verschieden Thematiken selbstständig erarbeiten können.

CaEx Aber es waren nicht nur hirnlastige Heimstunden dabei. So sind wir zum Beispiel auch einmal rodeln gegangen.
Im Jänner hatten die CaEx – zumindest die LeiterInnen –ein schönes Winterlager: Das BuLeiLa in Vorarlberg. Wir hatten bei den ersten internationalen „Füddler“-Meisterschaften teilgenommen. Doch was ist ein „Füddler“?. Man kann ihn als Löffel, Topf, Schneeschuhe, Teppichklopfer, Helm, Haudraufdich, etc., etc. hernehmen. Auf gut wienerisch ist es ein „Oarschflitzer“. Aber wir sind nicht in Vorarlberg und auch nicht in Wien. Sondern in Salzburg. Also versuchen wir es ein bisschen wissenschaftlich zu erklären, was ein Füddl ist. Es ist ein Plastikding, auf dem man und frau sich draufsetzt um dann der Schwerkraft folgend talwärts zu rutschen. Auf gut Deutsch: ein modernes Plastiksackerlrutschen. CaEx
CaEx
CaEx Im Februar hieß es, die Narren sind los. Wir haben den Faschingsdienstag dazu genützt, mal wieder so richtig kindisch zu sein. So haben wir verschieden „Kleinkindergeburtstagsspiele“ wie Topfschlagen oder holdenschwimmendenApfelmitdemMundauseinderSchüsselheraus gemacht. Aber es war recht lustig.
Um auch die Kreativität und die Heimwerkerlichen Fähigkeiten zu fördern, haben wir uns entschlossen, beim Lagertor-Wettbewerb für das (mittlerweile abgesagte) Landeslager 2007 mitzumachen. Was dabei herausgekommen ist, konnte am Sommerfest bewundert werden. CaEx
Im 2. Halbjahr haben wir uns ebenfalls mit den verschiedenen Schwerpunkten beschäftigt. So stellten wir uns verschiedene Fragen zu „Leben aus dem Glauben“, lernten Teamfähigkeit im Hochseilgarten, oder besuchten das Parlament von Palumba, um herauszufinden was es heißt „kritisches Auseinandersetzen mit sich und der Umwelt“. Für „Körperbewusstsein und körperliche Leistungsfähigkeit“ sowie „Verantwortungsbewusstes Leben in der Gemeinschaft“ haben wir uns folgende Frage gestellt: „Wie vermehren sich Fische?“ Der Film „fickende Fische“ war Grundlage, um sich mit dem Thema Aids zu beschäftigen. So das war es. Wie das Sommerlager war könnt Ihr hier lesen.

RaRo:

Auch die Parscher RaRo haben heuer wieder viel unternommen. Ein paar der Highlights dieses Jahres waren:
  • Ein kurzes, spontanes Herbstlager, bei dem wir unter anderem den Hochseilgarten in Fürstenbrunn besucht haben.
  • Wir haben gemeinsam Met gebraut. Die Zutaten waren schnell vorbereitet und in einem Fass angesetzt. Doch dann begann die lange Zeit des Wartens bis wir unser Gebräu endlich verkosten durften.
  • Anfang Juni veranstalteten dir Parscher RaRo einen Casino-Abend im Landesverband. Die Ranger und Rover der anderen Salzburger Gruppen konnten ihr Glück an einem Roulette, Black Jack und Poker Tisch versuchen.
  • Unser Sommerlager verbrachten wir heuer in Irland. Nach einer abenteuerlichen Anreise über Bratislava erreichten wir Dublin, von wo aus wir mit zwei Mietautos die Insel erkundeten. Wir besuchten Kilkenny und das Tal von Glendalough, Blarney Castle und den Steinkreis von Dromberg, die Klippen am Minzen Head und die Wälder bei Glengarriff. Im Nationalpark bei Killarney machten wir zwei Tage Station und nutzten das schöne Wetter für eine ausgedehnte Wanderung. Nachdem wir noch einmal Dublin unsicher gemacht hatten, traten wir die Heimreise an.
RaRo
RaRo  RaRo  RaRo  RaRo  RaRo


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