- Am 22. August 2026 ging es für die WiWö aufs Sommerlager nach Vöcklabruck. Nach einer Stunde in der S-Bahn und einem 30-minütigen Spaziergang kamen die WiWö am Lagerplatz an und die typische Lagerroutine begann:
• Betten beziehen
• Lagergrenzen abgehen
• Lagerregeln besprechen
Als die WiWö dann wieder ins Zimmer gehen wollten, fanden sie einen Brief von den Gebrüdern Grimm, die für sie einen Schatz versteckt hatten. Doch um an die Schatzkarte zu kommen, mussten sie die nächsten Tage durch verschiedene Märchen reisen. Am Abend gab es dann wie immer einen Ratsfelsen, doch nicht einen ganz normalen, sondern einen mit Verleihung.
Unsere liebe Barbara, die uns immer am Lager oder in den Heimstunden unterstützt, wurde offiziell in unsere Meute aufgenommen. Als Königin Silva begleitet sie uns nun und ist eine Repräsentantin des Waldenlandes. Als kleines Andenken erhielt sie einen Aufnäher für ihre Uniform. Der Aufnäher zeigt einen Biber, der für ihre Hauptstufe steht, ein Herz in der Hand hält und eine Krone trägt, um ihren königlichen Anteil zu
repräsentieren. So schnell war der erste Tag auch schon wieder vorbei.
Am Sonntag ging es mit unserem Programm dann so richtig los. Nachdem Baghira den WiWö den Tanz von Doc Croc und Yoyo beigebracht hatte, wurden sie vom weißen Hasen aus Alice im Wunderland besucht. Nachdem der weiße Hase beteuerte, dass die Zeit viel zu knapp sei, wurden sie auch schon unterbrochen: Vom Balkon herab rief der verrückte Hutmacher die WiWö zu sich. Bei ihm durfte jeder seinen eigenen Hut gestalten, um gewappnet zu sein, der Herzkönigin zu begegnen. Danach ging es auf die Reise, die blaue Raupe zu suchen und sie um Rat zu fragen.
Nach der Mittagsruhe wurden die WiWö vom weißen Hasen und dem verrückten Hutmacher geweckt und zu einer Nachspeise gelockt. Sie lernten die Spezialität des Wunderlandes kennen und probierten eine Honigwabe. Der weiße Hase und der verrückte Hutmacher verabschiedeten sich und dann ging es ans Eingemachte: Die Leiter forderten die WiWö zu einem Fußballturnier heraus. Was die Kinder nicht wussten: Die Leiter waren top vorbereitet! Plötzlich traten sie nämlich mit eigens kreierten Fußballtrikots durch die Tür und spätestens jetzt wusste jeder, dass es ernst wird. Die Trikots brachten wohl Glück, denn die Leiter gewannen das Spiel.
Obwohl jeder dachte, dass der Tag nun vorbei sei, wurden die WiWö nochmals vom weißen Hasen überrascht, der eine Aufgabe der Herzkönigin überbrachte: Im Wald versteckten sich Steckbriefe zu den verschiedenen Bewohnern des Wunderlandes, die gesucht werden mussten, um dazugehörige Fragen zu beantworten. Das wichtigste Fazit des Tages: Oje, oje, die Zeit, die Zeit!
Am Montag bekamen die WiWö Besuch von Rapunzel. Diese wurde von einer komischen Hexe namens Gothel begleitet. Am Vormittag mussten die Kinder Geheimschriften lösen, Waldhäuser bauen und andere kleine Proben bestehen, um Rapunzels Haar von Blei in Gold zu verwandeln – und das schafften die WiWö auch. Nach einer längeren Mittagspause, in der der eine oder andere ein kleines Nickerchen machte, gingen die WiWö mit Rapunzel und Gothel zu einem tollen Waldspielplatz. Dort durften sich die Kinder frei bewegen und manche holten sich noch eine Flechtfrisur ab. Leider wurde unsere liebevolle Rapunzel von einer Wespe gestochen und musste verarztet werden. Die WiWö stellten für Rapunzel ein Theater auf die Beine, um ihr ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Neben einem Lächeln von Rapunzel bekamen die WiWö auch noch ein weiteres Puzzleteil.
Der Dienstag brachte einige Überraschungen und sehr viel Spontanität mit sich. Doch als alles seinen Weg fand, waren alle startklar. So bekamen die WiWö Besuch vom tapferen Schneiderlein, das in dieser Runde kein Unbekannter war. Es forderte die WiWö zu zwei ersten Herausforderungen heraus:
- Ein Spinnennetz als Team durchqueren
- Über eine Slackline balancieren
Am Nachmittag fanden sie einen Brief vom tapferen Schneiderlein mit drei weiteren Aufgaben:
- Einen Barfußweg kreieren
- Den Barfußweg ausprobieren
- Duschen gehen
Weil die WiWö die Aufgaben wie erwartet erfolgreich meisterten, kam das tapfere Schneiderlein mit einer Überraschung vorbei und alle bekamen Glitzertattoos. Nach dem Abendessen schaute noch Sterntaler vorbei und lehrte die Kinder, wie wichtig es ist, offen und nett zueinander zu sein.
Am Mittwochmorgen trafen die WiWö auf einen der sieben Zwerge. Dieser hatte ein kleines Problem: In einem Streit war sein geliebtes Schneewittchen geschrumpft und er brauchte nun Hilfe, um es zu retten. Zuerst wurden
Zutaten gesucht, um einen Zaubertrank zu brauen, danach wurden die Talente der WiWö entdeckt. Um Schneewittchen wieder groß zu bekommen, wurde ihr ein Zuhause im Wald gebaut. Anschließend wurde die kleine
Schneewittchen-Figur eingegraben und mit dem Zaubertrank übergossen.
Am Nachmittag hatte der Trank zum Glück funktioniert und Schneewittchen war wieder groß – wenn auch etwas verwirrt. Deshalb reproduzierten die Kinder die Geschichte von Schneewittchen in einem Theaterstück. Und siehe da: Schneewittchen hatte ihre Erinnerung zurück
und die WiWö bekamen ihr Kartente.
Zum Donnerstag gibt es nicht viel zu sagen, denn es war ein Ausflug angesagt: Spiel und Spaß im kühlen Nass! Am Abend wurde noch eine Runde gesungen. So lange man aufs Lager wartet, so schnell kommt es auch zum Ende: Der letzte Lagertag war da. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es in den Wald, um Schmuggeln zu spielen. Nach der Mittagsruhe wurden die Rucksäcke schon weitgehend gepackt. Danach fanden die WiWö auf ihrer Schatzkarte ein mysteriöses rotes Kreuz. Natürlich wollten sie herausfinden, was dieses X bedeutete. Sie machten sich auf den Weg zur Stelle des Kreuzes und fingen an zu graben. Nach kurzer Zeit stießen sie auf eine Schatztruhe. Darin befand sich der versprochene Schatz der Gebrüder Grimm: Jeder bekam ein Ledertäschchen mit einem Kinder-Opinel darin.
Die Besonderheit entdeckte man beim Öffnen des Messers, denn auf der Klinge war jeweils der eigene Name eingraviert. Danach wurde eine Runde 1–50 gespielt. Am Abend gab es noch unseren Abschlussratsfelsen mit Verleihungen:
• 6x Waldläuferspezi
• 2x Abfallwirtschafter
• Felix wurde zum Tavi (einem Legolitwichtel)
• Philipp wurde zu Chua (einer Feldmaus)
• Marcello wurde zu Leti (einem Karpfen)
• Apa wurde der erste Stern verliehen
• Kotick bekam das tanzende Wichtel
Am Samstag, den 29.08.2026, ging es für alle auch schon wieder nach Hause.
Danke für das tolle Lager – Eure Leiter!