GuSp Sommerlager 2026

Auch wir GuSp fuhren dieses Jahr natürlich wieder auf Sommerlager! Dieses Mal verschlug es uns in der ersten Ferienwoche nach Penzberg in Bayern.

Wir trafen uns am Samstag, dem 11. Juli, frühmorgens am Salzburger Hauptbahnhof. Nachdem alle da waren, machten wir uns auch schon auf den Weg zu unserem Zug. Vor uns lag – nicht zuletzt dank der Deutschen Bahn – eine recht langwierige Anreise. Nach sieben Stunden, zwei Zügen, einem unnötig langen Aufenthalt am Münchner Hauptbahnhof und einer kleinen Wanderung kamen wir endlich an unserem Lagerplatz, dem Jugendlagerplatz Penzberg, an.

Nach einer kurzen Pause wurden zunächst die Zelte aufgestellt und bezogen. Bevor es dann an das obligatorische Eröffnungsgrillen ging, testeten wir noch zum ersten Mal den See. Das war nach dem anstrengenden Tag eine wunderbare Abkühlung! Ausklingen ließen wir den ersten Lagertag am Lagerfeuer.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach unserem ersten Frühstück daran, die Jurte aufzubauen und unseren Kochbereich für die kommenden Lagertage vorzubereiten. Den ganzen Nachmittag verbrachten wir dank des guten Wetters wieder am See. Die Insel im See sowie der kleine Kiosk erfreuten sich besonderer Beliebtheit. Als Abendprogramm gab es ein spannendes Pubquiz, das die Patrulle Axolotls knapp für sich entscheiden konnte!

Am Montag stand der erste Ausflug auf dem Programm. Gegen Mittag fuhren wir nach Bad Tölz. Als Erstes gab es dort einmal ein leckeres Mittagessen: Kebab! Danach schauten wir uns ein wenig die Stadt an und machten eine Wassermelonenpause am Fluss. Darauf folgte das Highlight des Ausflugs: der Kinobesuch. Wir schauten uns den neuen Vaiana-Film an. Zurück am Lagerplatz gab es dann ein besonderes Betthupferl – ein kleines Feuerwerk. Bevor es ins Zelt ging, wurde es noch einmal kurz emotional: Drei Späher beschlossen spontan, sich bei einer Lagerhochzeit das Jawort zu geben!

Der Dienstag startete daher mit einem Megaevent: einer Lagerhochzeit mit Einzug der Braut, Kuchenanschnitt, Kindersektempfang und Brautstraußwerfen – also mit allem, was dazugehört. Den restlichen Vormittag verbrachten wir damit, den Lagerplatz regensicher zu machen. Am Nachmittag bereiteten wir nach einem kurzen Seebesuch in drei Gruppen das perfekte Dinner zu. Es gab leckere Vorspeisenspieße, fantastische Burger und köstliche Schokobananen-Wraps.

Was darf auf keinem GuSp-SoLa fehlen? Natürlich ein Hike! Dieser fand am Mittwoch statt. Nach einer kurzen Einweisung wurden alle drei Patrullen zu ihren jeweiligen Routen gefahren. Dort angekommen, machten sie sich selbstständig auf den Weg, um die richtige Route zu finden und verschiedene Aufgaben zu lösen. Zurück am Lagerplatz erzählten sich die Patrullen gegenseitig, was sie auf ihrem Hike erlebt hatten. Davor gab es aber traditionsgemäß noch eine leckere Pizza für alle.

Unser zweiter Ausflug stand am Donnerstag auf dem Programm. Nach dem Frühstück wanderten wir also wieder einmal zur Busstation und fuhren zu unserem Ausflugsziel: der Blomberg-Sommerrodelbahn. Dort durften alle dreimal mit den coolen Rodelbahnen fahren. Danach blieb noch genügend Zeit für ein gemeinsames Mittagessen sowie ein ausgiebiges Erkunden der Automatenlandschaft. Der eine oder andere Euro wurde dort sicherlich gelassen! Am Abend stand ein weiteres Lagerhighlight auf dem Programm: eine Runde Herzblatt. Über die dabei entstandenen Paarungen hüllen wir hier aber lieber den Mantel des Schweigens.

Da so eine tolle Lagerwoche immer viel schneller vergeht, als es so manchem lieb ist, stand am Freitag bereits wieder der Abbau auf dem Programm. Wir verbrachten den Vormittag damit, alle Kinderzelte abzubauen, zu putzen und einzuräumen. Den Nachmittag nutzten wir noch einmal für einen ausgiebigen Seebesuch.

Der letzte Lagerabend begann mit einem riesigen Lagerfeuer. Danach gingen wir für eine Runde Wimpelstehlen in den Wald. Später, zurück am Lagerfeuer, gab es noch das eine oder andere Herausforderungs- sowie Allrounder-Abzeichen zu verleihen! Bevor es für die letzte Nacht in die umgebaute Jurte ging, gab es zum Abschluss noch eine tolle Überraschung: Ausgestattet mit jeweils zwei Knicklichtern machten wir uns zu einem spontanen Nachtbaden im See auf. Da es mitten in der Nacht war, hatten wir den ganzen See für uns allein – das war wirklich großartig!

Am nächsten Morgen fanden nur noch die letzten Aufräumarbeiten statt, ehe wir uns bereits wieder auf den Weg zum Zug machen mussten. Bei der Rückreise war uns die Deutsche Bahn etwas gnädiger gestimmt, sodass wir recht pünktlich wieder in Salzburg ankamen. Dort konnten die Eltern ihre müden, aber glücklichen Kinder entgegennehmen.

Es war ein wirklich cooles Lager und wie immer eine sehr schöne gemeinsame Zeit. Vielen Dank an alle, die ein Teil davon waren!

 

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